Die Vermittlung schweizerischer Bildung im Ausland

Den Schweizerschulen im Ausland kommt eine doppelte Aufgabe zu: Sie dienen einerseits der Ausbildung von Auslandschweizerinnen und Auslandschweizern sowie Kindern des Gastlandes und Kindern von Expats, sind aber auch Orte der Begegnung und der Vermittlung schweizerischer Werte und Kultur.

Die Festlegung geographischer Prioritäten zur Weiterentwicklung des Netzes der Schweizerschulen im Ausland hat sich in erster Linie an den Strategien des Bundes der internationalen Kultur- und Bildungszusammenarbeit zu orientieren, ferner an den allgemeinen aussenpolitischen Schwerpunkten.

Traditionelle strategische Partnerländer der Schweiz sind ausserhalb Europas die USA und Kanada sowie Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika (BRICS Länder). Strategische Partnerschaften hat die Schweiz in den letzten Jahren auch mit Mexiko, Südkorea, Indonesien und Australien aufgebaut. Diese Schwerpunktländer der allgemeinen Aussenpolitik und der internationalen Bildungszusammenarbeit sollen auch im Zusammenhang mit einer Vergrösserung des Netzes der Schweizerschulen eine hohe Priorität geniessen – wenn auch die Initiative dazu immer von privaten Trägerschaften oder Firmen ausgehen muss.

 

Text aus: 2016, Bericht des Bundesamtes für Kultur (BAK) «Entwicklung des Netzes der Schweizerschulen im Ausland»